Steinel Heißluftgebläse HL 1620 S (1600 Watt) – Steinel
Vorteile
- Ermüdungsfreies Arbeiten: Durch den optimierten Schwerpunkt liegt das Gerät perfekt ausbalanciert in deiner Hand.
- Hohe Langlebigkeit: Dank hochwertiger Verarbeitung bietet dieses Modell eine um 20 % höhere Lebensdauer als sein Vorgänger.
- Einfache Bedienung: Zwei fest definierte Temperaturstufen (300 °C und 500 °C) ermöglichen dir schnelles Umstellen ohne langes Suchen.
- Integrierter Schutz: Die verbaute Thermosicherung schützt das Heißluftgebläse zuverlässig vor Überhitzung bei intensiven Einsätzen.
- Sicherer Stand: Das Gehäuse ist so geformt, dass du das Gerät für stationäre Arbeiten sicher auf der Rückseite abstellen kannst.
Empfohlene Nutzung
Das HL 1620 S ist das ideale Einstiegsmodell für Heimwerker, die ein zuverlässiges Werkzeug für klassische Hitzeanwendungen suchen. Du kannst es universell für Materialien wie Kunststoff, Lacke oder Holz einsetzen – ideal zum Schrumpfen von Kabeln, Trocknen von Putz oder zum Wachsen von Skiern.
Produktbeschreibung
Wenn du ein Heißluftgebläse suchst, das ohne komplizierte Menüführung auskommt und einfach seinen Job macht, ist das Steinel HL 1620 S die richtige Wahl. Mit 1600 Watt Leistung bringt es genug Power mit, um auch hartnäckige Farbschichten zu lösen oder eingefrorene Wasserleitungen im Winter sicher aufzutauen. Steinel hat bei diesem Modell besonders auf die Ergonomie geachtet: Der Schwerpunkt ist so gesetzt, dass dein Handgelenk auch bei längeren Projekten entlastet wird.
Die Steuerung erfolgt simpel über einen Stufenschalter am Griff. Hier wählst du zwischen zwei Modi: Stufe 1 liefert 300 °C bei 240 Litern Luft pro Minute, Stufe 2 erhöht auf 500 °C bei satten 450 Litern pro Minute. Damit deckst du die wichtigsten Standardanwendungen im Haushalt und in der Werkstatt ab, ohne Gefahr zu laufen, dich in zu feinen Temperatureinstellungen zu verlieren. Die Luftmenge ist dabei jeweils optimal auf die Temperatur abgestimmt.
Ein entscheidender Punkt bei Heißluftwerkzeugen ist die Standzeit. Steinel hat die interne Konstruktion im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert, was die Lebensdauer um gut ein Fünftel steigert. Das macht das HL 1620 S zu einem ehrlichen Begleiter, der nicht nach den ersten Einsätzen den Geist aufgibt. Die integrierte Thermosicherung sorgt zudem dafür, dass das Heizelement bei einem Hitzestau sofort abgeschaltet wird, bevor dauerhafte Schäden entstehen.
In der Praxis überzeugt das Gerät durch seine Vielseitigkeit. Ob du im Sommer dein Snowboard für den nächsten Winter vorbereiten und wachsen willst oder im Rohbau feuchte Putzstellen beschleunigt trocknen musst – das Gebläse liefert konstante Ergebnisse. Auch das Verschweißen von Schrumpfschläuchen in der Elektrik geht durch die gezielte Hitzeabgabe leicht von der Hand. Ein solides Werkzeug für alle, die Wert auf Markenqualität zum fairen Preis legen.
Technische Eigenschaften
| Eigenschaft | Wert |
| Leistung | 1600 Watt |
| Temperaturstufen | 300 °C / 500 °C |
| Luftmenge | 240 l/min / 450 l/min |
| Heizelement | Mikanit-Heizung |
| Thermosicherung | Ja |
| Netzanschluss | 220 – 230 V, 50/60 Hz |
| Gewicht | 0,67 kg |
| Abmessungen (L x B x H) | 252 x 86 x 200 mm |
















Nachdem mein zweistufiges Steinel Heißluftgebläse von etwa 1979 ( HL 1500 S Typ 1411) plötzlich nichts mehr sagte, entschied ich mich natürlich wieder für ein Gerät dieser Marke. Welches elektrische Gerät hält heute schon über 35 Jahre?Die lange Lebensdauer war bemerkenswert, zumal das Gerät in der Anfangszeit diverse Möbelstücke vom alten Lack befreite und später regelmäßig zur Unkrautbekämpfung auf den Wegen und der Terrasse eingesetzt wurde.Das alte Gerät war noch "Made in W. Germany", der Nachfolger wird in Rumänien zusammengesetzt.Das neue Gerät ist leiser als der Oldie und liegt besser in der Hand.Etwas irritiert hat mich eine gewisse Rauchentwicklung nach der Erstinbetriebnahme.Das steht zwar auch in der Betriebsanleitung, aber wer schon so lange mit so einem Gerät arbeitet, liest sich die Anleitung nicht unbedingt sofort durch.Ansonsten funktioniert das Abbrennen von Moos und Unkraut in Fugen einwandfrei und das geringe Betriebsgeräusch erfreut den Nutzer und die Nachbarn, soweit sie nicht gerade ihren Rasenmäher in Betrieb haben…
Gute Preis-Leistung für den Heimwerker- und Semiprofessionellenbereich.Ich benutze ihn hauptsächlich zum Anwärmen und Lösen geklebter Bauteile oder für Schrumpfschläuche, dafür ist er mehr als ausreichend.Wer wirklich was Professionelles möchte, muss den "großen Bruder" kaufen.Aber selbst für die häufige Anwendung im Heimwerkerbereich sehr gut geeignet.Die zwei Temperaturstufen sind für solche Zwecke zwar nicht unbedingt notwendig aber ein schöner Zusatz, so kann man je nach persönlicher Arbeitsweise dennoch zwei Stufen wählen.
…heiße Luft gibt es hier nicht. Dazu ein sehr faires Preis-Leistungsverhältnis. Zwei Einstellungen für die Temperatur und genügend Power für viele Aufgaben. Ich hatte vorher die Rapid Heißluftpistole R2200-LCD. Die hat nach 5 Monaten den Geist mit einem Motorschaden aufgegeben. Jetzt ruht die Steinel-Pistole in deren Koffer. Ich hoffe, hier geht es anders aus. Der Vorvorgänger aus meinem ALDI hatte über 6 Jahre unter härtesten Bedingungen ausgezeichnet funktioniert. Ich nutze die Geräte hauptsächlich, um meinen Holzkohlegrill anzuwerfen. Funktioniert ausgezeichnet und ich spare mir den Grillkamin und Chemie.H-MAN 😎
Habe das Gebläse Zuhause im Einsatz, dafür ist er völlig ausreichend! Heizt schnell auf und kommt auf gute Temperatur, die völlig ausreichend sind um Lacke und Farbe zuentfernen oder Muffen zu „schrumpfen“ für den Heimwerker eine gute , günstige Lösung
Es wurde nötig, einen jahrzehnte-alten Balkon-Geländeranstrich für einen Neuanstrich zu entfernen. In meiner "Not" informierte ich mich dann sogar über "Sandstrahl-Gebläse" zum Farb-Abtrag, nahm dann aber davon Abstand, als ich in einer Rezension las, dass ein Kollege als Nebenwirkung dieser Technik in seinem Garten etliche Kilo Sand zum Verteilen übrig behielt. Versuche, die alte Farbe durch Abbeizen oder durch Schmirgeln/Schleifen (mit den üblichen elektrischen Geräten aus dem Baumarkt) abzutragen, erwiesen sich als überraschend zäh und wenig ergiebig (es kann aber auch sein, dass ich als Gelegenheits-Handwerker beim Abbeizen oder Schmirgeln/Schleifen nicht immer die richtige "Technik" angewendet habe). Also blieb noch die "Heißluft-Technik", nach dem Lesen einiger Rezensionen entschied ich mich für das Steinel-Gerät (Erfahrungen mit Heißluftgebläse-Geräten hatte ich bis dato nicht). Ein erster Test gestern verlief recht positiv. Die Farbe läßt sich -meiner Meinung nach- besser abtragen als mit Abbeizen oder Schmirgeln/Schleifen (gewählte Stufe am Steinel-Gerät: 2 ). Meine Vorbereitungen sahen so aus : als Unterlage eine derbe Gummi-Fußmatte, ein Eimer Wasser (für den Fall unglückseliger Kettenreaktionen), ein feuchter und ein trockener Putzlappen, Stoff-Arbeitshandschuhe, ein alter Spachtel-Set, Aufsetzen der Steinel-Breitstrahldüse sowie der Schutzbrille. Das Steinel-Gerät ist schnell auf Temperatur und die Farbe wellte sich bald. Das Abschaben der Farbe mit einem üblichen Baumarkt-Spachtel ging recht gut. Den Abstand der Düse zum Geländer (=Farbe) hielt ich bei ca. 1-5 cm. Man muss natürlich mehrmals über dieselben Stellen "gehen". Unkontrolliertes "Wegfliegen", Verbrennen oder Herunter-Tropfen von heißen, gefährlichen Partikeln konnte ich nicht feststellen. Für ca. 2 m Geländer (oberer Handlauf) brauchte ich ca. 30-45 min. (sicherlich kann ich durch Praxis meine Technik noch verbessern und schneller werden). Wichtig vielleicht noch : zum Abnehmen der Breitstrahldüse hinterher das Heißlufgerät gut abkühlen lassen und die Düse kräftig hin und her bewegen (…Handschuh anziehen !), dann geht sie gut ab. Hier wäre noch Entwicklungspotential für Steinel-Techniker (oder Bachelor-Arbeiten für Studenten) : besseres Anbringen und Abnehmen von Aufsätzen, aber man muß natürlich auch die Kirche im Dorf lassen: das Preis-/Leistungsverhältnis des Steinel-Gerätes empfinde ich als völlig ok ! Kollegen/-innen, die das Gerät "indoor" benutzen und/oder "Holz-Gegenstände" bearbeiten, müssen natürlich die Vorbereitungen und "Sicherheits-Einstellungen" noch etwas intensiver betreiben. Ich hatte das Glück, draußen arbeiten zu können – keine brennbaren Materialien in unmittelbarer Nähe.