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Tut was es soll. Haltbarkeit solala.Habe im Baumarkt günstige Ersatzbürsten "Noname" nachgekauft.
Da wir bereits den WOLF Garten multi-star® Eschen-Stiel mit dem passenden Fugenkratzer und dem Wasserschieber hatten, haben wir uns nun auch noch die Fugenbürste als Ergänzung zugelegt.Die Bürste erfüllt ihren Zweck voll und ganz, um die Zwischenräume in den Pflastersteinen in unserer Hofeinfahrt und im Eingangsbereich zu reinigen. Einfach praktisch und alles an einem Ort, um das benötigte Werkzeug schnell zur Hand zu haben. Außerdem finden wir es gut, dass man bei Verschleiß nicht die komplette Fugenbürste erneuern muss, sondern die Bürstenköpfe nachkaufen und ersetzen kann.Ein Stiel, mehrere Arbeitsgeräte. Das Auswechseln funktioniert einfach und schnell.Wir sind begeistert von diesem System. Klare Kaufempfehlung.
>>> VORGESCHICHTE <<< (faule Leser gleich weiter zum zweiten „Kapitel“)Seit Jahren ärgern wir uns auf der Terrasse (ca. Der Belag besteht aus relativ eng gelegten Pflastersteinen (Modell „Parkplatz“). 34m²) mit der Beseitigung des Unkrauts herum. Der manuelle Fugenkratzer (z. B. GARDENA FUGENKRATZER) versagt hier, bzw. ist eine zu zeitaufwändige und äußerst mühselige Angelegenheit. Ist man mit krummem Rücken am Ende angelangt, fängt es auf der Gegenseite schon fast wieder an zu wachsen. Auch wenn meine Frau – warum auch immer – ihn mag, ich packe das Teil nicht mehr an – uns verbindet eine gepflegte Feindschaft.Die bisher bewährteste Lösung, die wir seit ca. 3 Jahren praktizieren, ist ein "Flammenwerfer" (GLORIA PROFI BRENNER THERMOFLAMM). Für faule Gärtner und unseren Terrassenbelag sicher nicht die schlechteste Lösung, aber bei Moosen muss man immer noch manuell nachhelfen, er ist relativ laut und nervt den Nachbarn, ein gewisser Aufbau und eine entsprechende Vorsicht sind notwendig und letztlich scheint es, als bliebe der Effekt recht oberflächlich.Dann fiel mein Blick auf den GLORIA MULTIBRUSH STEIN-, FUGEN- UND TERRASSENREINIGER, den man mit einer Fugenbürste bestücken kann. Erstens kostet das Ding über 100 Euro und zweitens scheint das Maschinchen nach allem, was ich im Netz und in den Bewertungen gelesen habe, an schmalen Fugen zu scheitern – und genau damit haben wir es bei unserem „Parkplatzpflaster“ leider zu tun.Und vor einigen Tagen fiel mein Augenmerk dann auf die WOLF MULIT-STAR FUGENBÜRSTE. 100x im Real Life vorbeigelaufen und immer liegen lassen. Wieso eigentlich? Ich hatte es bisher immer für ein „Spielzeug“ gehalten, nichts für „die Fläche“. Aber da wir bereits 2 Aluminium-Besenstiele von WOLF haben, wollte ich für die wenigen Euros dem Ding mal eine Chance geben – der Leidensdruck angesichts der bevorstehenden Arbeit war wohl zu groß.>>> DIE ARBEIT MIT DER BÜRSTE <<<Was soll ich sagen? Nach dem ersten von ca. 34m² klebte mir ein Grinsen im Gesicht. Die Bürste haut bei diesen schmalen Fugen alles weg, was an Grün zwischen und auf den Steinritzen sitzt und im Vergleich zu allen anderen Methoden funktioniert das relativ einfach und im Vergleich zum Brennen auch vergleichsweise tief in die Fuge.Klar, das Arbeiten bleibt Handarbeit, aber die geht gut voran und macht schon fast Spaß – okay, das ist übertrieben, aber der Erfolg ist schnell sichtbar. Von Vorteil ist, die Bürste ist so steif, die räumt sogar auf Zug. Einen Meter am Stück hat man so in wenigen Sekunden frei vom Kraut, Querfugen sind natürlich schon etwas „Stückelei“. Wenn ich da allerdings an den manuellen Fugenkratzer denke, ist der Wolf ein bissiger und gelber Blitz.Ich empfehle 3 Dinge:- Nutzt einen Aluminiumbesenstiel, denn man muss auch ein wenig drücken und Holz biegt sich dabei zu sehr. Er muss nicht mal lang sein, Länge stört nur, wenn es an die Querfugen geht und die Verhältnisse beengt sind.- Zieht Handschuhe an, denn teilweise drückt man von oben auf den Stiel und das hinterlässt auf Dauer Spuren in der Handfläche.- Lagert die Bürste im Haus – jedenfalls trocken. Andere Käufer haben berichtet, die Bürste rostet sonst.Mit der ersten Bürste habe ich jetzt ca. 34m² Pflasterfläche geräumt (siehe Bild 1). Pi mal Daumen sind das 380 laufende Meter Fuge. Ich habe der Bürste nicht zugetraut, dass sie das überlebt und schon zwei Ersatzbürsten hier liegen, aber Überraschung: Die Bürste hat durchgehalten. Zwar sieht sie mitgenommen aus (siehe Bild 2), hat auch schon einige Borsten verloren, aber sie funktioniert immer noch und ich habe keine Rückenschmerzen bekommen.Würde ich erneut kaufen, oder anderen zum Kauf raten: Definitiv. Vor allem, wenn jemand dieses eng verlegte „Parkplatzpflaster“ vom Unkraut befreien möchte, wo andere Lösungen kaum greifen. Die Ersatzbürsten kosten ca. 3-4 Euro pro Stück. Das ist ein Witz für das, was die Dinger leisten.
Super Teil für die Terrasse! Die Bürste ist schön stabil und kriegt Moos und Dreck aus den Fugen, ohne dass man sich groß anstrengen muss. Einfach auf den passenden Stiel draufstecken und schon kann man loslegen. Würde ich wieder kaufen!