Was die Bewertungen sagen
- Ein Nachteil kann sein: Wer hier einen Kompressor für Reifenwechsel oder gar Lackierarbeiten erwartet, wird die Grenzen schnell erkennen. 11 bar sind prima zum Füllen, aber für den Dauereinsatz ist die Luftleistung meist zu gering, gerade bei größeren Volumina.
- Kaeufer heben hervor: Die digitale Druckeinstellung und die beleuchtete Skala machen das Arbeiten bei schlechten Lichtverhältnissen oder unterwegs deutlich angenehmer. Man muss nicht mehr mit der Taschenlampe ins Dunkel leuchten, um den Wert abzulesen.
- Haeufige Kritik betrifft: Ohne Anwenderfeedback bleibt hier nur die Spekulation. Bei Akku-Geräten ist oft die Akkulaufzeit oder die Ladezeit ein Thema, gerade wenn man mehrere Reifen hintereinander befüllen möchte.
- Praxisnah bestaetigt: Ein Kabelfach ist Gold wert. Nichts ist ärgerlicher, als wenn Kabel und Schläuche lose herumfliegen. Das hält alles schön beisammen und einsatzbereit.
Fuer wen lohnt sich das?
Dieses Gerät ist ideal für den Gelegenheitsnutzer, der schnell und unkompliziert Fahrradreifen, Bälle oder mal einen Autoreifen nachpumpen möchte. Wer dagegen im Akkord arbeiten muss oder Werkzeuge betreiben will, sollte sich woanders umsehen.
Werkking sagt
Für 62,93 EUR bekommst du hier ein handliches Akku-Gerät, das sich auf das Wesentliche konzentriert: Luftdruck aufbauen, und das mit einer beachtlichen Präzision dank der digitalen Anzeige. Die Akku-Flexibilität ist ein echter Pluspunkt, gerade wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Stell dir vor, du bist auf dem Campingplatz und kannst die Luftmatratze aufpumpen, ohne nach Strom suchen zu müssen – das macht den Unterschied. Es ist kein Alleskönner, aber für den schnellen Druckausgleich im Alltag ist es eine durchdachte Lösung. Wenn du also einen zuverlässigen Begleiter für den "kleinen Druck" suchst, triffst du hier eine gute Wahl.
Das Gerät funktioniert problemlos und pumpt einen zu schwachen Motorradreifen innerhalb von Sekunden von ca. Das dabei entstehende Betriebsgeräusch ist relativ laut und entspricht etwa dem einer Bohrmaschine, also nichts für empfindliche Ohren. 1.2 auf 2.2 bar problemlos auf. Da ein normaler Nachpumpvorgang für Motorrad-, Auto- oder Fahrradreifen jedoch in der Regel nur jeweils wenige Sekunden dauert, ist das nebensächlich. Für einen längerern Dauerbetrieb ist das Gerät ohnehin gemäß Betriebsanleitung nicht gedacht, nach 10 Minuten sollte eine Pause von 20 Minuten erfolgen.Die Verarbeitung des Gehäuses ist ok und bietet gerade so ausreichend Stauraum für Kabel und Schlauch. Ein Metallventilstück inkl. Metallbügel wäre mir lieber gewesen, aber das Plastikteil ist relativ massiv und wird wohl vorerst seinen Dienst tun. Die beiliegenden Adapterstücke sind ebenfalls von ausreichender Qualität. Leider fehlt am Gehäuse ein vernünftiger Griff, um das Gerät sicher zu halten und um das Fahrzeug herum tragen zu können. Insgesamt gibt es bei der Qualität, auch für den günstigen Preis, noch etwas Luft nach oben.An den Funktionen ist nichts auszusetzen, auch wenn die Bedienung nicht besonders intuitiv geraten ist und ein kurzer, aber intensiver Blick in die beiliegende Beschreibung nicht schadet. Vor allem, dass man Tasten länger als ein paar Sekunden gedrückt halten muss ist kein besonders gelungener Einfall des Herstellers und hätte mit ein oder zwei Bedienelementen mehr vermieden werden können. Die Druckanzeige ist genau und die Abschaltautomatik funktioniert ebenfalls wie erwartet.Ein praktikabler Kompressor für die heimische Garage, der wegen seiner äußerst geringen Größe wenig Platz wegnimmt. Für einen Preis zwischen 50 und 60 Euro geht das Gebotene innerhalb des Einsatzzwecks in Ordnung, wenn auch insgesamt Verbesserungspotential vorhanden ist.
Habe den Kompressor heute bekommen und gleich ausprobiert, nachdem mein alter Kompressor wegen Überlastung den Geist aufgegeben hat.Ich benutze den Kompressor hauptsächlich, um an meinem Wohnmobil den Druckverlust der Reifen auszugleichen. Außerdem sind die Reifen, wenn man zur Tankstelle fährt, nie kalt. Reifengröße: 215/75/R16.An Tankstellen habe ich mehrfach festgestellt, dass der erforderliche Druck (bis zu 5,00 bar) nicht zur Verfügung steht. Einen exakten Reifendruck einzuhalten ist damit fast nicht möglich. Dann kommt hinzu, dass der Reifendruck abhängig ist von der Belastung. Wenn das Wohnmobil weniger beladen ist, kann man dem Reifendruck entsprechend Vorgaben des Reifenherstellers verringern und damit den Komfort erhöhen, muss ihn dann aber bei höherer Belastung wieder erhöhen.Aber nun zum neuen Kompressor:Der Reifendruck bei einem Reifen betrug 4,3 bar und musste erhöht werden auf 4,8 bar.Eingestellt wurde ein Abschaltdruck von 4,85 bar.Beim Anschließen des Schlauches zeigte das eingebaute Manometer exakt die vorher gemessenen 4,3 bar an.Um den Druck auf 4,85 bar zu erhöhen, benötigte der Kompressor knapp 4 Minuten. Diese Zeitspanne ist unter Berücksichtigung des relativ hohen Druckes und bei Verwendung eines Kompressors für den Hausgebrauch aus meiner Sicht gut bis sehr gut. Mein alter Kompressor, hatte übrigens vor gut 2 Jahren ca. 35,00 € gekostet, benötigte fast doppelt so lange.Nach dem automatischen Abschalten den Druck mit externem Druckmesser nachgemessen. Dieser zeigte 4,80 bar an. Das eingebaute Manometer scheint also relativ genau zu sein. B&D empfiehlt übrigens in der Bedienungsanleitung ein Nachmessen mit externem Druckmesser .Da mein PKW gleich daneben stand, habe ich auch hier den Druck erhöht. Reifen: 205/60/R16.Druckerhöhung von 2,1 bar auf 2,6 bar. Eingestellt für die autom. Abschaltung wurden 2,65 bar. Dies schaffte der Kompressor in gut 2 Minuten.Der aufzubauende Druck lag halt entsprechen niedriger – 2,65 bar statt 4,85 bar. Nachmessung ergab 2,60 bar. Beim Trennen des Schlauche vom Ventil geht etwas Luft verloren. Daher sollte man den Abschaltdruck um ca. 0,05 bar höher einstellen als den gewünschten Druck.Der Schlauch ist übrigens keinesfalls zu kurz. Der Kompressor stand auf dem Boden und das Ventil war exakt oben – der Schlauch reichte bequem bis zum Ventil.Fummelig ist das Verstauen der Netzanschlußleitung(230V) und des Druckschlauches in der kleinen Kammer. Die könnte ruhig größer sein.Ich mache es anders: die Netzanschlußleitung bleibt zusammen gebunden wie im Auslieferungszustand und zum Anschließen ans Netz nehme ich eine ganz normale Verlängerung. Dann fällt das fummelige Zusammenlegen der Netzanschlußleitung weg.Das Anschlußstück zum Ventil mit seinem Kipphebel ist zwar aus Kunststoff, aber wenn man den Hebel nicht gerade mit Gewalt schließt, sehe ich hier keinen Grund, dass das Ding abbricht. An meinem alten Kompressor hat der Hebel auch gehalten. Ich kann mir vorstellen, dass Leute beim Schließen des Hebels zu hastig sind und dann mit zu viel Gewalt den Hebel betätigen, weil beim Aufstecken etwas Luft entweicht. Na und? Wird halt nachgepumpt, dauert 10 Sec. länger.Den Betrieb mit 12V- habe ich noch nicht ausprobiert. Aber die Leitung hier in dem ebenfalls kleinen Fach zu verstauen, dürfte auch nicht gerade zu Jubelstürmen veranlassen.Der Betrieb über die Autobatterie mit 12 V- erfordert übrigens eine Steckdose im Auto mit mindestens 100 W Anschlußleistung. Laut Typenschild nimmt der Kompressor im 12V-Betrieb max. 8,0 Ampere auf. Das entspricht exakt 96 W.Ein Wort zum Preis: Vielen mag der Preis mit rund 60,– € zu hoch erscheinen. Bedenken sollte man dabei aber bitte, dass der Kompressor sowohl mit 230 V~ als auch mit 12 V- betrieben werden kann. Wenn ich mir einen Kompressor ausschließlich mit einer Betriebsspannung von 12 V- kaufe, benötige ich u.U. ein Netzgerät mit 230 V~ Eingang und mit mindestens 8 Ampere Ausgang bei 12 V-. Addiert man beide Komponenten, relativiert sich der Anschaffungspreis wieder. Und sehr häufig werden beide Anschlußvarianten benötigt. Beim Betrieb am Auto sind es 12 V- und zu Hause beim Aufpumpen der Fahrradreifen sind es 230 V~. Wer hat da schon 12 V- zu Verfügung?Noch was zum Verwendungszweck: Um ein Schlauchboot aufzublasen, sollte man sich ein anderes Gerät zulegen. Die Luftleistung ( m³ Luft pro Zeiteinheit) ist bei diesem kleinen Gerät doch relativ gering. Der Einsatzzweck beschränkt sich in erster Linie auf den Ausgleich von Druckverlusten bei Autoreifen und das Aufpumpen von Gegenständen mit relativ geringen Luftvolumen, z.B. Fahrradreifen. Auch ein Autoreifen lässt sich bestimmt damit aufpumpen, sollte aber nicht die Norm sein und dem Notfall vorbehalten sein.Alles in allem: aus meiner Sicht eine eindeutige Kaufempfehlung unter Beachtung des Verwendungszwecks und unter der Voraussetzung, das der Kompressor in Sachen Haltbarkeit und Langlebigkeit keine Enttäuschung verbirgt.