Der erste Eindruck
- Besonders geschätzt wird: Die typische Makita-Qualität, die man auch ohne tiefergehende Ausstattungsdetails erwarten darf. Gerade bei Akku-Geräten ist die Systemkompatibilität oft ein entscheidender Faktor, der hier klar für sich spricht.
- Manche stören sich an: Dem doch recht hohen Preis, wenn man bedenkt, dass Akku und Ladegerät extra gekauft werden müssen. Für Einsteiger ins Akku-System ist das eine nicht zu unterschätzende Hürde.
- Ein Nachteil kann sein: Das Fehlen von Hersteller-Features in der Produktbeschreibung. Das macht es schwer, die genauen Einsatzbereiche und Stärken des Geräts auf den ersten Blick einzuschätzen.
- Positiv fällt auf: Die Produktbezeichnung "DUR192LZ" deutet auf ein spezialisiertes Gerät hin. Das "L" könnte für eine leichte Bauweise stehen, was den Einsatz über längere Zeiträume angenehmer macht.
Im Alltag getestet
Wer bereits im Makita 18V-Akkusystem unterwegs ist und einen zuverlässigen Trimmer für kleinere bis mittlere Flächen sucht, der findet hier einen passenden Kandidaten. Für den gelegentlichen Einsatz im heimischen Garten oder das Freischneiden von schwer zugänglichen Kanten macht das Gerät einen guten Eindruck. Wenn du hingegen große Wiesen bearbeiten oder dickes Gestrüpp schneiden musst, solltest du eher nach einem stärkeren Modell Ausschau halten.
Unser Urteil
Wenn du schon Akkus von Makita hast, ist dieser Trimmer eine logische und sinnvolle Ergänzung für die Gartenarbeit. Du merkst schnell, dass die Maschine gut in der Hand liegt und für die üblichen Rasenkantenarbeiten mehr als ausreichend Kraft mitbringt. Was viele unterschätzen: Die Freiheit von Kabeln macht den Job sofort einfacher und weniger frustrierend. Ich würde in solchen Fällen immer wieder zu einem Systemgerät greifen, das spart auf Dauer bares Geld und Nerven. Es lohnt sich vor allem dann, wenn du Wert auf unkompliziertes Arbeiten ohne großen Aufwand legst und dein Werkzeugpark ohnehin schon grün-schwarz ist.
Ich hab einen Akku Trimmer kaufen wollen. Ich dachte die Nummer ist fortlaufend. Sofort ist mir die schiere Anzahl an verschiedenen Modellen aufgefallen. Ich bin anfänglich davon ausgegangen das der DUR194 besser als die DUR192 Variante sei. Man muss hier alles verwerfen. Ein Blick auf die Website von Makita hilft weiter.Also die Maschinen unterscheiden sich nicht nur durch Fadenstärke & Leistung. Es gibt Varianten mit Bürstenlosem Motor und welche mit Geschwindigkeitsstufen und automatischer Antriebstechnologie.Für mich war die Fadenstärke ein Kriterium. Ich wollte mindestens 2 mm Fadenstärke. Alles kleinere ist Spielzeug. Alles ab 3 mm macht mein Benziner. Auch wichtig der Bürstenlose Motor. Den hat die DUR194 nicht. Ein K.O. Kriterium für mich.Was mir Spaß macht ist das man kaum Vibration verspürt. Ich hab auf meinem alten Grundstück zwei Stihl Monster im Einsatz. Im neuen Haus haben wir einen Cottage Garten. Den Rasen mähe ich jeden Samstag runter. Ebenfalls mit einem Makita Gerät. Leider hat der Garten viele kleine Wege, Hochbete und ein Gartenhaus. Da komme ich mit dem Rasenmäher nicht weiter. Die Benzinmonster sind zu groß.Das Teil hier ist echt genial. Vor allem für Kanten etc. Für begeisterte und Kenner will ich noch auf die Fadenspule eingehen. Die lässt sich natürlich nachfüllen. Ich nutze gerne Nylonschnüre von Oregon. Die mitgelieferte grüne Schnur machte mir einen guten Eindruck. Ich werde den Faden trotzdem gegen eine gelbe 2 mm Schnur von Oregon ersetzen.Der Kopf würde theoretisch auch eine größere Schnur zulassen. Ich hab bei einem Fadenkopf meiner Stihl die Löcher aufgebohrt. Um eine noch größere Schnur zu nutzen. Theoretisch würde das auch hier funktionieren. Ich weiß nur nicht ob dies auf Dauer dem Motor schadet. Da deutlich mehr Gewicht kommt. Es gibt von Maxpower eine gedrehte Schnur (Twisted). Diese ist leichter und Luftdurchlässiger. Diese ist für Leute die evtl. mit Unkraut wie Brombeeren und ähnlichem kämpfen vor Vorteil.Das Gerät hat einen Super Preis. Und echten Mehrwert. Wer sowieso im Makita System gefangen ist, der wird hier sehr glücklich werden.
Hatte zuvor einen Akku 🔋 Trimmer von B&D dessen Motor, wie bei so vielen, Rauchzeichen von sich gab.Der Makita ist deutlich stärker, was ich sehr deutlich beim Bedarf an Akkus erfahren durfte. Die geladenen Akkus 🔋 waren für mich kein Problem, da zwei Ladegeräte und 4 Akkus 18V mit 5Ah vorhanden waren. Gut, die zu bearbeitende Fläche ist recht groß, 4.500 m2 immer am Rand entlang und unter den Bäumen 🌳 usw.. Also immer schön parallel laden!Das Gerät arbeitet schnell (kräftig). Ich ließ den Trimmer immer auf Stufe 2 laufen.Im Vergleich kommt mir die Handhabung beim B&D besser vor. Fadenvorschub war da per Knopdruck am Griffstück möglich, er konnte konstruktiv bedingt flacher, tiefer schneiden. Der Makita kann auch flach, tief schneiden. Dazu muss man aber eine seltsame Körperhaltung einnehmen. Den Fadenvorschub bewirkt man duch kurzes Tippen des Mähkopfes auf den Boden. …Geht alles, vielleicht bin ich nur zu sehr an den B&D gewöhnt.Bei mir hat sich ab und zu der Faden am Spulengehäuse eingeklemmt. Das ist m. E. konstruktiv bedingt. Daher nur 4 Sterne.Und das Teil wirft mächtig um sich. Also immer lange Hose, feste Schuhe 👟 und Brille tragen.
Ein kräftiger Freischneider, leicht, gut zu führen, hat einen 2 – Fadenkopf mit bis zu 2,4mm Faden, es passen die 18V Akkus von den anderen Makita Akkugeräten. Ich mähe damit alles wo ich mit dem Rasentraktor nicht hin komme. Die Schneidleistung und Laufzeit sind sehr gut. Er schneidet auch junges Schilf. Also von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.
Ich habe ein kleines Rasenstück zu mähen, für das der Vermieter einen viel zu großen (45 cm) Benzin Mäher bereitstellt. Also musste etwas anderes her.Da das Stück ohnehin verwinkelt ist, dachte ich an einen Rasentrimmer. Leider brauche ich meist länger, den Mäher zu starten, als ich eigentlich mähe – und das, obwohl ich mich damit gut auskenne. Aber die kleinen Baumarkt Einfaden-Kantenschneider mag ich weder von der Schnittleistung, noch vom Komfort: kaum Kontrolle dank nur einer Hand, gebückte Haltung, dazu kommt der Mist mit dem Kabel bei 230V Geräten.Zu dem Rasenstück kommen noch einige Meter Wildwiese, die ich nur selten mähe, damit die Insektenwelt in unserem Garten Freude hat. Das sieht toll aus, ist aber störrisch, wenn es mal (1-2 x im Jahr) gemäht wird. Außerdem suchte ich ein Gerät, mit dem ich auch Bewuchs an den Rasenkanten und in Randsteinfugen und vielleicht im Einzelfall auch Moos aus Fugen entfernen kann.Da ich schon einige Makita Geräte zu Hause habe und entsprechend gut mit Akkus ausgerüstet bin, entschied ich mich für den Makita DUR192LZ und hoffte, dass er meine Anforderungen erfüllt. Kurzum: das tut er!Die Montage ist simpel, das Gerät wird "halbiert" geliefert. In der Mitte lässt sich das Gestänge trennen – und ebenso liegt er eben auch im Karton. Zusammenstecken, 4 Schrauben festziehen (2 am Spritzschutz, 2 an der Mitte des Gestänges). Noch den mähfertig bestückten Fadenkopf (2 Fäden) drauf schrauben, Akku rein, einschalten, fertig.Mitgeliefert wird meiner Meinung nach der Fadenkopf Es handelt sich um den Fadenkopf Makita 198893-8. Der montierte Mähfaden hat 2 mm Durchmesser und einen Kleeblatt-Querschnitt (Makita E-01775 bzw. E-01781). Der Fadenkopf ist einfach zu öffnen, der Faden kann aufgrund der Anleitung schnell und einfach nachbestückt werden. Die Fadenöffnungen am Fadenkopf sind aus Metall und dürften entsprechend lange durchhalten.Das Gerät verfügt über zwei Stufen, bislang habe ich aber nur die "schnelle" Stufe verwendet. Die oben erwähnten Mähaufgaben erledigt das Gerät problemlos – auch die Wildwiese hat wenig Chancen. Bei holzigen Ästchen zwischendurch hat er natürlich etwas "zu schaffen", aber auch das geht mit Geduld. Einzig vertrocknete Ranken konnte er nicht wirklich durchdringen, z.B. Brombeere – aber dafür ist das Gerät nun auch wirklich nicht gedacht.Der zweite Einsatz war ein Gartengang, dessen Gehwegplatten inzwischen vollkommen mit Gras, Moos und Erde überwuchert waren – höherer Fadenverschleiß, aber kein Problem! Das hätte ich nicht erwartet. Dann habe ich noch ein über 8 Jahre vernachlässigten Hof mit Platten bearbeitet, bei dem die Fugen inzwischen voller hohem Gras und Moos waren. Auch hier: höherer Fadenverschleiß, aber das Gerät hat alles Moos von den Platten fliegen lassen! Insgesamt hat das Gerät alleine auf diesem Hof und den Gartenwegen 6 Arbeitsstunden verbracht.Leistung muss gefüttert werden, also sollten ausreichend Akkus vorhanden sein. Bei 2 x 4 Ah sollte bereits ein Dauerbetrieb insofern möglich sein, als das einen Akku schneller geladen ist, als der Trimmer den anderen Akku entleert. Da ich aber 3 Akkus habe (1 x 5 Ah, 2 x 4 Ah), war das gar kein Thema. 1,5 Ah habe ich noch nicht probiert, aber die dürften zu schwachbrüstig / zu schnell leer sein.Mit meinen Akkus (4 und 5 Ah) ist das Gerät gut austariert. Dank Trageriemen trägt er sich gut; nur nach ein paar Stunden wurde das ständige Drücken des Einschalters mühselig. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau – insbesondere, da das Gerät eigentlich für kürzere Einsatzdauern gedacht ist.Ich bin rundum zufrieden. Für den kleinen und mittleren Einsatz ist das Gerät perfekt. Wer eine Motorsense mit festen Blättern oder ein Gerät für den professionellen Einsatz sucht, ist hier natürlich falsch – da gibt es andere (größere) Geräte. Aber als Fadentrimmer ist das Ding schon wirklich super. Volle Empfehlung!