Erfahrungen aus der Werkstatt
- Was gelegentlich fehlt: Bei 1.800 Watt Leistung erwarte ich persönlich, dass eine Kettensäge auch mal etwas anspruchsvolleren Aufgaben gewachsen ist. Ohne weitere Herstellerangaben zu Schnittgeschwindigkeit oder speziellen Leistungsreserven bleibt hier ein kleines Fragezeichen, ob sie auch wirklich durch dickere Äste pfeift oder ob sie schnell an ihre Grenzen stößt.
- Punkt der Diskussion: Die Schnittlänge von 35 cm ist für den ambitionierten Heimanwender meist ausreichend, aber wer regelmäßig größere Mengen Holz zerlegen oder stärkere Stämme bearbeiten will, merkt schnell, dass hier ein paar Zentimeter mehr den Unterschied machen können. Manchmal ist es besser, einmal richtig zu investieren.
- Positiv fällt auf: Makita ist nun mal ein Name, der für eine gewisse Qualität und Langlebigkeit steht. Auch wenn hier keine speziellen Features beworben werden, gehe ich davon aus, dass die Grundkonstruktion robust ist und im täglichen Gebrauch nicht sofort schlappmacht. Das ist bei Elektrowerkzeugen oft die halbe Miete.
- Einige berichten von: Bei Modellen ohne spezifische Hersteller-Features zur Vibrationsdämpfung oder Ergonomie kann es nach längeren Arbeitseinsätzen schnell in den Armen ziepen. Wenn man viel damit arbeiten möchte, sollte man sich auf eine gewisse körperliche Belastung einstellen.
Wo es glänzt, wo es hakt
Diese Kettensäge ist ideal für den Gartenbesitzer, der gelegentlich Äste zuschneidet, Brennholz für den Kamin vorbereitet oder kleinere Fällarbeiten im überschaubaren Rahmen erledigt. Wer im Wald unterwegs ist oder professionell Bäume fällt, wird hier schnell an die Grenzen stoßen und sollte definitiv zu leistungsstärkeren und flexibleren Modellen greifen. Für den schnellen Einsatz rund ums Haus ist das Gerät jedoch völlig ausreichend.
Fazit vom Werkking
Mal ehrlich, bei 109 Euro und 1.800 Watt von Makita bekommst du im Grunde ein solides Arbeitstier für den Hof. Erwarte keine Wunder, aber für die üblichen Gartenarbeiten, bei denen du nicht gleich ein Forstunternehmen beauftragen willst, macht die UC3541A ihren Job. Wenn du nur ab und zu mal einen Ast kürzen oder ein paar Scheite sägen musst, dann schlag zu. Mehr braucht es oft nicht, um glücklich zu sein – solange du dir im Klaren bist, dass sie kein ausgewachsenes Profigerät ersetzt.
Akkus + Ladegerät sind mir zu teuer, vielleicht nur für diejenigen, die schon mehr als genug haben. Alles top, bis auf das kurze Stück Kabel, was ich nicht nachvollziehen kann, daher der Stern Abzug. Benziner sind mir zu laut und das nachfüllen nervt, daher sollte es eine mit Kabel werden. Gute Handhabung, schneller Ketteneinbau und schnelles Nachspannen. Tolles Gerät!
Habe die Säge als Ersatz für meine Stihl 2-Takt Motorsäge mit gleicher Schwertlänge gekauft. Ich benutze die Säge zum Sägen von Kaminholz und hatte zunächst Bedenken, ob die Elektro-Säge eine vergleichbare Leistung wie meine Stihl hat – und war überrascht: Ich musste feststellen, dass die Maktia Elektro-Kettensäge sogar noch leistungsfähiger ist, als meine alte Motorsäge. Die Stihl ist mittlerweile über 25 Jahre alt und insbesondere im Winter macht der Motor Schwierigkeiten. Schneidet sich durch astbesetzes Buchen-Kaminholz von 20 cm Durchmesser, als wäre es Butter. Dabei ist die Makita deutlich leiser und wesentlich leichter als die Stihl. Weiter Vorteile im Vergleich zur benzinbetriebenen Säge:* Motor geht beim Loslassen des Gashebels sofort aus und Kette bleibt nach nur sehr kurzer Nachlaufzeit stehen. Dadurch geringere Unfallgefahr und es ist nicht nötig ständig die Kettenblockiervorrichtung zu benutzen* Sparsamer im Verbrauch von Kettensägenöl im Vergleich zur Motorsäge* Nachspannen der Kette über ein Spannrad sehr schnell und einfach und ohne Werkzeug.* Aufwändige Wartung von Zündkerzen und Vergaser und regelmässiges Betanken während der Arbeit entfällt – dadurch viel geringere BetriebskostenBis jetzt bin ich begeistert – habe die Säge allerdings nur einen Tag lang im Einsatz gehabt. Probleme mit der Kettenspannvorrichtung, die andere Käufer hatten konnte ich nicht feststellen. Der Kettenspanner macht mir einen sehr soliden Eindruck und ist wie bereits erwähnt sehr leicht zu bedienen. Natürlich muss die Kette gerade am Anfang öfter nachgespannt werden.
Wir hatten leider einen Sturmschaden auf unserer Wiese. Weil man auf dem Grundstück ja Strom hat, habe ich mich für eine Elektro-Kettensäge entschieden. Unsere Eiche hat es erwischt. Ganz ehrlich, ich war überrascht von der Leistungsfähigkeit dieser Makita. Sehr handlich im Gebrauch, dazu wesentlich leiser, als Benzinkettensägen. Etwas Bedenken hatte ich wegen der Haltbarkeit der Kette. Wie man an den Fotos sieht, war die Eiche schon ganz ordentlich. Aber kein Thema – habe den kompletten Baum mit einer Kette klein gemacht und die ist immer noch gut.Ein paar Tipps zur Säge – ein Blick in die Bedienungsanleitung schadet nicht, da findet man den Hinweis, dass man die Schwertfixierung leicht lösen soll, bevor man die Kette nachspannt. – Klar – aber da steht auch, dass die Kette nur "nicht durchhängen" soll. Ich hätte wohl straffer gespannt, bestimmt zu Lasten der Haltbarkeit der Kette. Ich habe dann das frische Holz mit wenig Druck gesägt. Das Teil schneidet so gut, dass man nicht viel mehr, als das Eigengewicht braucht, um zu sägen. Wendet man über die angebrachten Zähne zu viel Druck an, wird die Kette stark belastet, was sicherlich auch zu Lasten der Haltbarkeit geht.Ich habe mit Absicht eine Schwertlänge von 35 cm gewählt, weil 90 % nur kleine, oder etwas dickere Äste waren. Dafür war das Teil aber handlich und man hatte einen kleineren Gefahrenbereich. Am unteren Stammende hatte die Eiche dann doch 55 cm Durchmesser. Aber da habe ich von zwei Seiten gesägt und das ging auch.Sehr gut gefallen hat mir, dass man die Kettenschmierung über eine kleine Regelschraube einstellen kann. Habe auf kleinste Beimengung gestellt und damit ohne Probleme gesägt. Ölverbrauch dabei ca. 1,5 Liter an insgesamt 3 Wochenenden. Jetzt, wo ich fertig bin, bekam ich noch einen Tipp, dass die Profis statt Bio-Kettenöl einfach Sonnenblumenöl verwenden. Das ist auch "Bio", aber wesentlich billiger.Zusammenfassung – klare Kaufempfehlung.