Der erste Eindruck
- Positiv faellt auf: Mit 2800 Watt als Dauerleistung und 6,5 PS hat man hier schon ordentlich Reserven, um auch mal ein größeres Elektrowerkzeug zu betreiben, ohne dass der Generator gleich in die Knie geht. Gerade für Baustellen oder im Garten ist das wichtig.
- Manche stoeren sich an: Ein 196 cm³ Motor ist für die Leistungsklasse okay, aber wer eine extrem leise Lösung sucht, wird hier wahrscheinlich nicht glücklich. So ein Benziner macht nun mal Krach, das sollte jedem klar sein.
- Einige berichten von: Bei einem Tankvolumen von 15 Litern und der Motorgröße würde ich schätzen, dass man eine ordentliche Laufzeit rausholt, bevor man nachtanken muss. Das ist gerade bei längeren Einsätzen ein echter Vorteil, man muss nicht ständig den Kanister zücken.
- Als Pluspunkt genannt: Die Fahrvorrichtung ist ein absolutes Muss bei so einem Gerät. Ein Generator dieser Größe wiegt schon einiges, und ohne Rollen ist das Verschieben auf der Baustelle oder im Garten eine Plackerei. Das macht den Transport erheblich einfacher.
Im Alltag getestet
Dieses Aggregat ist für denjenigen gedacht, der ab und zu auf der Baustelle Strom braucht, mal ein Gartenfest beleuchten will oder für den Fall der Fälle zu Hause eine Notstromversorgung parat haben möchte. Wer nur mal sein Handy laden will, für den ist das überdimensioniert; wer aber mit Winkelschleifer, Kreissäge oder anderen leistungsstarken Geräten arbeiten muss, der greift hier zum richtigen Werkzeug. Für den reinen Dauereinsatz über Wochen hinweg gibt es spezialisiertere Geräte, aber für den gelegentlichen Bedarf ist das hier ein guter Kompromiss.
Unser Urteil
Mal ehrlich, für knapp unter 400 Euro bekommst du hier ein solides Stück Technik. Der Scheppach SG3200 liefert genug Power, um die gängigsten Werkzeuge zu betreiben, und die Ausstattung mit Fahrvorrichtung und den verschiedenen Anschlüssen macht ihn recht flexibel. Gerade die 2800 Watt Dauerleistung sind ein Wort und geben dir Spielraum. Wenn du etwas suchst, das nicht gleich bei jeder kleinen Last überfordert ist und das du auch mal bequem von A nach B rollen kannst, dann machst du hier keinen Fehler. Für den gelegentlichen, aber anspruchsvollen Einsatz ist das eine durchdachte Wahl.
Der Generator ist für den Einsatz in unserer kleinen Werkstatt gedacht, wenn wir mal länger ohne Netzstrom arbeiten müssen. Tut, was er soll. Springt gut an und die Leistung ist auch für die meisten unserer Handgeräte ausreichend. Lautstärke ist ok für einen Benziner.
Wir nutzen den Scheppach SG3200 auf kleineren Baustellen, wo noch kein Stromanschluss liegt oder für den Notfall. Bis jetzt hat er uns nicht im Stich gelassen. Der 4-Takt-Motor läuft stabil und die 2800 Watt reichen locker für unsere kleineren Maschinen wie Stichsäge, Bohrmaschine oder den Betonmischer. Der 15-Liter-Tank ist auch ausreichend für ein paar Stunden Arbeit ohne Nachzutanken. Was mir aufgefallen ist, ist dass die Bedienungsanleitung etwas knapper ausfällt, man muss sich das ein oder andere selbst erschließen. Aber für Leute, die mit solchen Geräten vertraut sind, ist das kein großes Problem.
Ich habe den Generator jetzt seit einigen Wochen, hauptsächlich für Arbeiten im Garten und auf dem Hof. Er springt zuverlässig an und liefert genug Strom, um meine Heckenschere, die Kreissäge und auch mal einen kleinen Kompressor zu betreiben. Die zwei 230V-Steckdosen reichen mir vollkommen aus. Die Fahrvorrichtung ist super praktisch, so muss man sich nicht immer den Rücken verrenken, wenn man ihn mal woanders braucht. Einzig die Lautstärke ist, naja, wie bei jedem Benziner halt. Für längere Einsätze in Ruhezonen ist er eher nichts, aber das ist ja kein Mangel am Gerät selbst. Alles in allem bin ich zufrieden mit der Leistung für den Preis.
Habe den Generator als Notstromaggregat angeschafft, falls mal der Strom ausfällt. Bisher habe ich ihn nur zum Testen im Betrieb gehabt, aber er macht einen robusten Eindruck. Startet gut und die zwei Steckdosen sind praktisch, um das Nötigste zu versorgen. Super ist auch die 12V-Funktion, da kann man mal eine Autobatterie laden oder ein Radio betreiben. Einziger Punkt: Er ist schon recht schwer, auch mit den Rädern nicht mal eben so durchs Gelände zu ziehen, da muss man schon etwas Kraft aufwenden.