Der Trotec BE17 ist ein solider 2-poliger Spannungsprüfer, der sowohl Wechsel- als auch Gleichstrom von 12 bis 400 Volt zuverlässig erkennt. Mit integriertem FI-Schalter-Test und robustem IP64-Gehäuse richtet er sich an Elektriker, Handwerker und versierte Heimwerker, die ein verlässliches Messgerät für den täglichen Einsatz brauchen.
Vorteile auf einen Blick
- Misst AC und DC von 12-400 V – deckt die meisten Hausinstallationen ab
- Integrierter FI-/RCD-Test mit 30 mA – prüft Schutzschalter direkt mit
- LED-Anzeige für klare Ergebnisse auch bei schlechten Lichtverhältnissen
- IP64-Schutz gegen Staub und Spritzwasser – hält auch auf der Baustelle durch
- CAT III 400 V Sicherheitskategorie – zugelassen für Verteilerschränke und Industrieanlagen
- Kompakte 2-polige Bauform – passt in jede Werkzeugtasche
Für wen ist das?
Elektriker nutzen den BE17 für die tägliche Spannungsprüfung in Verteilern und bei Installationsarbeiten. Heimwerker können damit sicher prüfen, ob Leitungen spannungsfrei sind, bevor sie Steckdosen oder Schalter tauschen. Auch für Wartungsarbeiten an Maschinen oder in feuchten Umgebungen ist er durch den IP64-Schutz gut geeignet.
Werkking-Einschätzung
Ein durchdachtes Arbeitsgerät ohne Schnickschnack. Die Kombination aus Spannungsprüfung und FI-Test spart Zeit, weil du nicht zwei separate Geräte brauchst. Der Messbereich ab 12 V ist praktisch für KFZ- und Niedervoltarbeiten. Die CAT III-Zulassung bedeutet, dass du auch in Industrieanlagen arbeiten darfst. Einzige Einschränkung: Für sehr hohe Spannungen über 400 V musst du zu anderen Geräten greifen.
Tipps für die Anwendung
- Teste das Gerät vor jeder Messung an einer bekannten Spannungsquelle – Sicherheit geht vor
- Reinige die Prüfspitzen regelmäßig mit Isopropanol, damit der Kontakt sauber bleibt
- Nutze den FI-Test nur bei ausgeschalteten Verbrauchern – sonst kann der Schutzschalter fälschlicherweise auslösen
- Bewahre das Gerät trocken auf, auch wenn es spritzwassergeschützt ist – das verlängert die Lebensdauer












Einen Stern nur weil leider nach wenigen Tagen defekt. Eigentlich nur gefährlich.Offenbar ein Materialfehler im Kunststoff! Wenn die Prüfspitze beim Aufschrauben der zugehörigen Metallkontakte zerbricht, macht es keinen Sinn damit weiter zu arbeiten. Siehe FotosSchade…. und zur Einsendung als Reklamation habe ich keine Lust mehr.
Guter und günstiger zweipoliger Spannungsprüfer, der nicht nur die Grundfunktionen eines solchen beherrscht, sondern auch eine Taste zur Auslösung von 30mA FI-Schaltern besitzt (also quasi eine Lastzuschaltung, obwohl die Anleitung dies nicht so nennt).Positiv———+ Messbereich 12 – 400 V AC/DC, Anzeige Plus-/Minuspol oder beide bei Wechselspannung, schon bei einer einzelnen 9V-Blockbatterie leuchtet die unterste 12V-LED leicht. 200 kΩ, es fließt also nur sehr wenig Strom. Bei zB 230 V leuchten alle LEDs bis auf die obere 400-V-LED.+ aufschraubbare Rundstifte für leichtere Messungen in Steckdosen+ aufsteckbare Messspitzen-Gummiüberzüge für besonderen Schutz+ FI/RCD-Test:Durch Drücken der einzelnen "Test"-Taste lässt sich der FI-Schalter des Hauses auslösen, wenn man das Gerät mit der einen Seite an die Phase und der anderen Seite an die Erdung hält.Die Anleitung ist bei diesem Feature sehr dürftig gehalten und erwähnt die Worte "Lastzuschaltung", "Impedanzen" etc überhaupt nicht, aber so wie ich das verstehe, handelt es sich hier im Prinzip um eine solche.Im normalen Modus hat das Gerät meiner eigenen Multimeter-Messung nach (die Anleitung sagt dazu wie gesagt gar nichts) einen Widerstand von ca. Beim Druck auf die "Test"-Taste misst das Gerät weiter, jedoch sinkt der Widerstand auf ca. 10 kΩ (laut meiner eigenen Messung, ohne Gewähr), es fließt also deutlich mehr Strom (bei 230 V wären das 23 mA, was offenbar reicht, um FI-Schalter auszulösen). Zum Vergleich: ein 'einpoliger' Phasenprüfer ("Lügenstift") hat laut Wikipedia einen inneren Widerstand von 820 kΩ bis über 1 MΩ, um den Anwender zu schützen, der dort ja den anderen Pol direkt mit dem Finger berührt (was man bei diesem zweipoligen Trotec-Spannungsprüfer nicht darf, und wovor die Anleitung auch deutlich warnt).Durch die unterschiedlichen Widerstände müsste es demnach eigentlich möglich sein, denke ich, Störspannungen (z.B. durch Induktionseinflüsse von nebenliegenden Leitungen) zu erkennen, indem man mal testweise den Lastwiderstand zuschaltet und schaut, ob die fragliche Spannung nur bei hochohmigen Messungen auftritt, oder auch belastbar ist.Die Anleitung erwähnt das Thema jedoch gar nicht – vielleicht, weil zur Erkennung von Störspannungen bestimmte Geräte besonders geprüft werden müssen, oder weil (laut Wikipedia "Spannungsprüfer") eine Lastzuschaltung aus Sicherheitsgründen nur durch gleichzeitige Bedienung von zwei Tasten (Bedienung durch beide Hände) erfolgen darf. Dieser Spannungsprüfer hat jedoch nur eine Taste – die nicht Lastzuschaltung, sondern FI-Test genannt wird. Als solcher funktioniert das Gerät aber jedenfalls gut.Neutral, Negativ:——————–o Die maximale Einschaltdauer beträgt 30 Sekunden (Messdauer bis 5 Sek bei 230 V, bis 3 Sek bei 400 V), wonach das Gerät 10 Minuten ruhen muss. Dies ist bei anderen Herstellern genauso… vermutlich, damit die Geräte nicht überhitzen.o Im Vergleich zu teureren Geräten fehlen manche Features wie z.B. eine Widerstandsmessung/Durchgangsprüfung. Die vermisse ich jedoch persönlich nicht, bzw. erledige sie per Multimeter.- Die Anleitung ist schlecht. Zum Thema Impedanzen etc. sagt sie gar nichts, und auch der FI-Test-Teil ist extrem spartanisch. Auch die neuere Version der Anleitung auf der Trotec-Homepage ist nicht viel aufschlussreicher.