Erfahrungen aus der Werkstatt
- Bemaengelt wird gelegentlich: Die Makita MLS100N ist eine Kappsäge ohne Zugfunktion, das schränkt den Sägebereich ein. Wer also breitere Werkstücke sägen möchte, muss hier mit Abstrichen rechnen.
- Ein wiederkehrendes Thema: Das geringe Gewicht, das bei manchen Nutzern zu einer gewissen Skepsis führt. Mancher wünscht sich mehr Masse für einen vermeintlich stabileren Stand, gerade bei härteren Materialien.
- Positiv faellt auf: Für eine Kappsäge dieser Klasse ist das kompakte Format ein echter Gewinn. Man stellt sie schnell weg, wenn sie nicht gebraucht wird, oder nimmt sie problemlos mit zur Baustelle. Das macht den Job sofort einfacher.
- Punkt der Diskussion: Die reine Kappsägen-Funktion ohne Zug. Für den reinen Zuschnitt von Leisten oder Kanthölzern ist das oft mehr als ausreichend, aber wer quer durch breite Bretter muss, erreicht hier schnell die Grenzen.
Wo es glaenzt, wo es hakt
Diese Maschine ist vor allem für den Handwerker gedacht, der präzise Ablängschnitte an Leisten, Kanthölzern oder Paneelen benötigt und dabei Wert auf eine kompakte, handliche Lösung legt. Wer hingegen breite Terrassendielen oder große Regalbretter quer sägen möchte, wird an die Grenzen stoßen und sollte eher zu einer Zug-Kapp-Gehrungssäge greifen.
Fazit vom Werkking
Wenn du eine Säge suchst, die primär dafür da ist, Leisten und kleinere Hölzer sauber auf Gehrung zu schneiden oder abzulängen, dann ist die Makita MLS100N eine Option, die du dir anschauen solltest. Du bekommst hier eine grundsolide Maschine, die ohne viel Schnickschnack ihren Job macht. Was viele unterschätzen: Gerade bei so einem Gerät ist die Handlichkeit Gold wert. Für den Preis erwarte ich keine Wunder, aber für das, wofür sie gebaut ist, taugt sie allemal.
Schuhabdruck auf dem Kabel, krummer Endanschlag, Staubbeutel ist deko / ca. Wenn es keine Sauerei geben soll sollte ein Staubsauger her. 1/2 der Spähne gehen daneben. Winkel im Lieferzustand 0,5° abweichend. Lässt sich mit viel gefummel genau(er) einstellen. Nach dem Sägeblattwechsel unbedingt nochmal am Sägeblatt wackeln – die Arretierung ist etwas schwergängig/klemmt im "fest" Zustand – da will man den Motor nicht anschalten. Im Gegensatz zu anderen Makita-Geräten gibt es hier keinen Sanftanlauf oder langsames bremsen. Beim Ein- und Abschalten gibt es einen deutlichen Ruck auf den man sich einstellen sollte.Fotos vom Sägeblattwechsel anbei.Insgesamt aber für den Preis eine solide Säge. Durch die zum Test gesägten Balken und Terrassendielen ging es wie durch Butter, die Sägekanten sind sauber/glatt.Vom Gewicht und den Maßen ist die Säge noch halbwegs portabel, auch wenn das Tragen nicht besonders bequem ist.