Der tepro Hartford ist ein kompakter Säulengrill aus Edelstahl mit 39 cm Grillrost-Durchmesser. Gedacht für alle, die auf Balkon oder Terrasse vernünftig grillen wollen, ohne gleich einen Riesen-Kugelgrill aufzustellen. Die Säulen-Bauweise macht ihn standfest und platzsparend zugleich.
Vorteile auf einen Blick
- Edelstahl-Konstruktion hält Wind und Wetter stand
- Säulendesign braucht wenig Stellfläche bei guter Stabilität
- 39 cm Grillrost reicht für 2-4 Personen
- Kompakte Bauweise ideal für Balkon und kleine Terrassen
- Holzkohle-Betrieb für echten Grillgeschmack
Für wen ist das?
Perfekt für Balkon-Griller, die keinen Platz für einen großen Kugelgrill haben. Auch gut für Camper oder Wochenendhaus-Besitzer, die einen robusten, kompakten Grill brauchen. Wer regelmäßig für größere Runden grillt, sollte eher zu einem Grill mit mehr Grillfläche greifen.
Werkking-Einschätzung
Solider Kompakt-Grill für den kleinen Haushalt. Das Edelstahl hält definitiv länger als lackiertes Blech, und die Säulen-Konstruktion ist durchdacht. Die 39 cm Grillfläche sind realistisch für 2-3 Steaks oder entsprechend Würstchen. Kein Wunder-Grill, aber ehrliche Handwerksarbeit von tepro. Für große Grillpartys zu klein, für den normalen Gebrauch völlig ausreichend.
Tipps für die Anwendung
- Edelstahl regelmäßig mit warmem Seifenwasser reinigen – Rost entsteht trotzdem an Schweißnähten
- Grillrost nach jedem Gebrauch abbürsten, solange er noch warm ist
- Bei wenig Platz: Säulen-Grills kippen leichter als Kugelgrills – festen Untergrund wählen
- Holzkohle-Menge dosieren: bei der kleinen Fläche reicht weniger als gedacht











Den Grill hatte ich schnell zusammengebaut, eine Anleitung brauchte ich dafür nicht wirklich. Ich würde aber empfehlen, die Kanten der Blechteile vor dem Zusammenbau zu entgraten, das ist angenehmer. Das Gehäuse ist aus magnetischem Edelstahl, der Rost selbst ist unmagnetisch. Für mehr Stabilität habe ich unter die Schrauben und Muttern noch Karosseriescheiben gelegt. Dem Zuluftversteller habe ich noch eine Kontermutter spendiert, damit er sich beim Grillen nicht von selbst löst. Alles in allem ein solider Grill, der mit ein paar Handgriffen noch besser wird.
Der Grill ist tatsächlich stabiler, als ich anfangs dachte. Das macht das Aufbauen auch ganz angenehm, da man nicht so viel schrauben muss. Die Anleitung war allerdings ein Chaos – da habe ich mir meinen eigenen Reim drauf gemacht. Ich habe erst die Säule, dann den Fuß und zum Schluss die Grillschale montiert, das ging ganz gut und hat ungefähr eine halbe Stunde gedauert. Der Rost ist echt super stabil und passt sogar in den Geschirrspüler, das ist praktisch! Einzig der Windschutz muss bei mir noch etwas angepasst werden, weil der unterste Schlitz für den Rost zu tief ist und vom Schalenrand verdeckt wird. Da muss ich noch fünf Löcher bohren, aber das ist machbar.
Ich habe als Ergänzung für meinen "Grill-Fuhrpark" noch einen Säulengrill gesucht der nicht gleich nach dem ersten Regenschauer in sich zusammenrostet. Nimmt man sich beim zusammenbau etwas Zeit und eine Wasserwaage zur Hand kann man einen wunderbaren Grill zusammenbauen. Ob dieser Grill hier aus Edelstahl gefertigt ist vermag ich nicht zu beurteilen, er ist aber in jedem Fall verchromt und gut verarbeitet. Ich habe mir für den Zusammenbau eine Stunde Zeit gelassen, alles sauber und ordentlich zusammengefügt, ausgerichtet und dann verschraubt. Die mitgelieferten Schrauben habe ich durch Edelstahlschrauben in V2A Qualität ersetzt. Man benötigt 27 Schrauben und Muttern. Ich empfehle selbstsichernde Muttern. Als Kohlerost habe ich mir bei meinem Schlosser ein 35X35cm großes Stück Edelstahlblech anfertigen lassen und selber mit einem Stufenbohrer 12mm große Löcher hinein geböhrt. So vermeidet man einen ganzen Sack Kohle einfüllen zu müssen, da die Kohle so näher am Grillrost liegt. In der Mitte des Blechs ließ ich noch einen Streifen aus Edelstahl hochkannt fest schweißen, der es mir ermöglicht nur den halben Kohlerost mit Kohle zu füllen falls mal nicht die gesamte Grillfläche gebraucht wird. Der originale Kohlerost wird nicht weiter verwendet. Fällt durch den neuen Rost etwas Kohle, landet sie im Behälter am unteren Ende des Grills. Würde man den originalen Kohlerost zusätzlich zu seinem selbstgebauten verwenden, könnte herunterfallende Kohle den Rost verstopfen und den Kamineffekt zu nichte machen.Der Grill steht jetzt seit drei Wochen im Garten an meinem Grillplatz und war Schnee, Graupel und Regen ausgesetzt. Noch rostet nichts. Ich hoffe das es so bleibt. Die Hitze der Glut hat die Oberfläche bislang nicht angegriffen. Somit hoffe ich das es nicht zu Rost kommt. Die Farbe der Öberfläche verändert sich, das ist aber normal und passiert wenn man Stahl erhitzt.Was mir nicht gefällt ist, dass der Grillrost nicht in die Spülmaschine passt. Wäre das möglich wäre es ein absolut perfekter Grill. Dafür kann natürlich der Hersteller nichts und es ist meiner Meinung nach Jammern auf hohem Niveau. Es passte aber auch generell noch keiner meiner bisherigen Grillroste in die Spülmaschine.Heute haben ich den Grill das erste Mal geputzt. Ich wollte bewusst testen was passiert wenn man das nicht nach jedem Grillen macht. Einen Eimer mit warmem Wasser und Spülmittel angesetzt, eine Bürste genommen und alles erst einmal kurz einweichen lassen. Dann etwas bürsten und den Eimer über dem Grill ausleeren. Schon strahlt er wieder.Dieser Grill wird von verschiedenen Herstellern verkauft. Vermutlich Massenware aus Fernost. Macht aber nichts. Für den Preis und ein paar Änderungen ist das ein absolut ausreichender Grill für den Hausgebrauch. Mit den V2A Schrauben und dem zusätzlichen Gitter kam ich auf ca. 80€. Das ist absolut in Ordnung. Ich hoffe also, der Grill macht so weiter, wie er bei mir angefangen hat. Achtet man auf einen sauberen Zusammenbau, wackelt und rappelt da nichts. Es kommen auch nirgends Funken raus oder andere schlimme Dinge von denen ich hier schon gelesen habe.