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Notfall-Checkliste mit 50 Helfern für einen Stromausfall, sortiert nach sieben Gruppen

Deine Notfall-Check-Liste: Was Du wirklich brauchst, wenn das Licht ausgeht

KI-unterstützt: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt.

Notfall-Checkliste mit 50 Helfern für einen Stromausfall, sortiert nach sieben Gruppen

Checkliste zum Runterladen (PDF)

Ende April 2025 war bei uns in Spanien von einer Minute auf die andere der Strom weg. Kein Licht, kein Internet, kein Handynetz, keine Ampeln, und an der Supermarktkasse ging gar nichts mehr. Zum Glück hat es uns zuhause erwischt und wir sind nicht mitten auf der Straße oder in einem Aufzug stecken geblieben. Wir haben aus dem Gefrierfach etwas Fleisch rausgeholt und sind zu unseren Freunden grillen gegangen. Dieses Jahr hat es uns wieder erwischt: diesmal hat der Strommast unserer Straße einen Blitzschlag abbekommen und der Strom war fast eine Woche mit kurzen Pausen weg. Und das war kein Spaß mehr, das sag ich Euch. Die Kinder konnten nicht mehr fernsehen, ich war so unvorbereitet, dass ich mir nicht mal einen Kaffee kochen konnte, da wir einen Elektroherd haben.

Ich habe jetzt echt gemerkt, was wirklich fehlt, wenn die Steckdose tot ist. Und was man vorher hätte erledigen können, in einer Stunde, ohne Stress, ging nicht mehr so einfach. Ich habe mir versprochen, dass mir das nicht mehr passieren wird: Ich bereite mich auf jede Notfallsituation vor, damit ich meine Familie gut versorgen kann. Und ich habe mir direkt bei Amazon einen Haufen nützlicher Utensilien zugelegt.

Genau dafür ist diese Liste: 50 Helfer in sieben Gruppen, sortiert nach dem, was zuerst fehlt. Du brauchst nicht alles davon. Aber geh die Liste einmal durch und frag Dich bei jedem Punkt: Was mache ich, wenn das morgen passiert? Ich habe fast alles, was auf der Liste steht, gebunkert, hoffe aber, dass ich es nie wirklich in einem Ernstfall brauchen werde.

Strom und Licht gehen aus. Wie hilfst Du Dir weiter?

Der Strom ist weg, also fangen wir da an. Die ersten Stunden entscheiden, ob es ein Abenteuer wird oder ein Problem.

1. Stromgenerator

Ein Generator mit Benzin oder Diesel hält Kühlschrank, Gefriertruhe und Heizungspumpe am Laufen, wenn sonst gar nichts mehr geht. Für ein Haus mit vollen Gefriertruhen ist er die einzige Lösung, die tagelang durchhält. Ganz wichtig: Er läuft nur draußen, die Abgase sind in Innenräumen lebensgefährlich. Kann ich bei mir in der Wohnung nicht aufstellen, aber meine Schwiegereltern haben direkt einen Stromgenerator bekommen.

2. Stromspeicher / Powerstation

Die Powerstation ist für mich das Herzstück der ganzen Ausrüstung: eine große Batterie mit Steckdose, die Handy, Router, Lampe und sogar eine Kühlbox versorgt. Sie läuft lautlos und darf im Gegensatz zum Generator in der Wohnung stehen. Wer nur ein einziges Teil von dieser Liste kauft, sollte, finde ich, hier anfangen. In Spanien haben wir sehr viel Sonne – ich habe mir gleich eine mit Solarpanel zugelegt.

3. Solarpanel

Nach zwei, drei Tagen ist auch die beste Powerstation leer, und genau dann zahlt sich ein faltbares Solarpanel aus. Es lädt Deinen Speicher tagsüber wieder auf, ganz ohne Netz. So wird aus Deiner Notreserve eine Versorgung, die durchhält, solange die Sonne scheint. Glaub mir: besser haben als nicht haben. Zugeklappt nimmt so ein Solarpanel nicht viel Platz ein.

4. Batterien

Radio, Taschenlampe, CO-Melder: Die halbe Notfallausrüstung lebt von AA- und AAA-Batterien. Leg Dir einen ordentlichen Vorrat in beiden Größen an und lagere ihn kühl und trocken. Aus unserer Erfahrung sind Batterien genau das, was im Ernstfall als Erstes aus den Läden verschwindet. Auch eine Ladestation für Batterien kann helfen.

5. Powerbank

Dein Handy ist im Blackout Taschenlampe, Radio und Draht zur Familie in einem, und genau deshalb ist der Akku so schnell leer. Eine geladene Powerbank liefert je nach Größe mehrere volle Handyladungen. Ich habe mir jetzt vorgenommen, jeden Sonntagabend unsere Powerbanks zu laden, mal schauen, wie lange ich durchhalte.

6. Batterie-Ladegerät mit USB oder Solar

Mit einem Ladegerät für Akku-Batterien machst Du Dich von Wegwerfbatterien unabhängig. Über USB hängst Du es an die Powerstation oder direkt ans Solarpanel. So laufen Stirnlampe und Radio auch in Woche zwei noch.

7. Kerzen

Kerzen sind die älteste Notbeleuchtung der Welt, und sie funktionieren immer. Dazu können sie etwas, das keine LED schafft: Ein Abend bei Kerzenlicht fühlt sich nach Zuhause an statt nach Krise. Lass sie nie unbeaufsichtigt brennen und stell sie auf einen festen, feuerfesten Untergrund. Meine Erfahrung: lieber geruchsneutrale Kerzen besorgen. Duftkerzen nerven nach einer Stunde und man will sie ausmachen.

8. Stirnlampe

Sicherungskasten im Keller, Kind auf dem Arm, Topf auf dem Kocher: Du brauchst beide Hände, und zwar ständig. Eine Stirnlampe leuchtet genau dahin, wo Du hinschaust. Ich finde sie praktischer als jede Taschenlampe, bei uns hat jeder in der Familie eine eigene.

9. Kurbel-Taschenlampe

Die Kurbellampe ist die Antwort auf die Frage: Und was, wenn alle Batterien leer sind? Eine Minute kurbeln gibt Dir wieder Licht für eine ganze Weile. Als Zweitlampe für Auto, Keller oder Kinderzimmer gehört sie in jeden Haushalt. Ich erinnere mich, wie wir beim ersten Stromausfall wie Weltmeister gekurbelt haben, um herauszufinden, was passiert ist. Und wir waren in unserer Nachbarschaft wirklich die Ersten! Wir haben die ganze Nachbarschaft mit den Informationen versorgt! Ich bin etwas stolz auf uns ☺️

10. LED-Campinglaterne

Die Stirnlampe ist für unterwegs, die Laterne für den Tisch: Sie leuchtet rundum und macht aus einem dunklen Wohnzimmer wieder einen Raum, in dem man sitzen, essen und spielen kann. Mit Kindern und Haustieren ist sie die sichere Alternative zu zwanzig Kerzen. Modelle mit Dimmer sparen Strom für die lange Nacht.

Wasservorräte und -utensilien für den Fall eines Blackouts

Ohne Strom laufen vielerorts auch die Pumpen der Wasserwerke nicht mehr: Erst lässt der Druck nach, dann kommt nichts mehr. Wasser ist, denke ich, der Punkt, den fast alle unterschätzen. Wir sehen es bei jedem größeren Ausfall: Die Wasserflaschen sind als Erstes weg.

11. Wasserfilter

Ein Outdoor-Wasserfilter macht aus Regentonne, Bach oder Teich Wasser, das Du trinken kannst. Er holt Bakterien und Trübstoffe raus, auf die Dein Magen in einer Krise wirklich keine Lust hat. Für den Fall, dass der Vorrat ausgeht, ist er Deine Versicherung dahinter. Habe ich noch nie genutzt, kann aber nicht schaden.

12. Wasserreinigungstabletten

Die Tabletten entkeimen Wasser auf chemischem Weg und wiegen dabei so gut wie nichts. Sie ergänzen den Filter: erst filtern, dann entkeimen, dann bist Du auf der sicheren Seite. Eine Packung nimmt keinen Platz weg und hält sich jahrelang. Ich hoffe, dass ich sowas wirklich nie nutzen muss, aber viel Platz zuhause nehmen sie ja nicht ein und ohne Wasser ist Game Over.

13. Wasserkanister mit Hahn

Mit einem stapelbaren Kanister lagerst Du Trinkwasser ordentlich, statt zwanzig Einzelflaschen durch die Wohnung zu tragen. Der Hahn macht ihn im Alltag ohne Leitung erst richtig brauchbar: Hände waschen, Topf füllen, Zähne putzen. Nimm lebensmittelechte Kanister und spül sie vor dem Befüllen gründlich aus.

14. Trinkwasser-Vorrat

Ein paar Kisten stilles Wasser im Keller sind die einfachste Vorsorge überhaupt. Als Faustregel gelten rund zwei Liter pro Person und Tag, fürs Trinken und Kochen zusammen, und das für mehrere Tage. Wir haben einen Aquaservice, der uns große Wasserflaschen liefert. Ab jetzt werde ich immer aufpassen, dass wir mindestens 4-5 solche Flaschen zu Hause stehen haben.

15. Badewannen-Wassertank

Der Wassertank für die Badewanne ist ein großer Faltsack, den Du bei einer Warnung in die Wanne legst und volllaufen lässt, solange noch Wasser kommt. Da passt mehr hinein, als Du in einer Woche zum Spülen und Waschen brauchst. Dieses Wasser ist für Klo, Abwasch und Katzenwäsche gedacht, Dein Trinkwasser bleibt unangetastet.

Kochen und Essen ohne Strom – wie geht das?

Kalt essen geht ein, zwei Tage. Dann willst Du etwas Warmes, und das zu Recht: Eine warme Mahlzeit sortiert auch die Nerven.

16. Campingkocher

Mit einem Gaskocher kochst Du Nudeln, wärmst Konserven und machst morgens Deinen Kaffee, als wäre nichts gewesen. Das Kochen dauert kaum länger als auf dem Herd. Benutz ihn am besten draußen oder am weit geöffneten Fenster, Gaskocher brauchen Frischluft. Ich habe dazu auch direkt 8 Gaskartuschen bestellt.

17. Gaskartuschen

Der schönste Kocher ist ohne Kartusche nur ein Stück Blech. Leg Dir mehrere auf Vorrat, denn der Verbrauch ist höher, als man denkt, sobald jede Mahlzeit darauf gekocht wird. Lagere sie kühl und nicht direkt neben der Heizung. Die sollte man übrigens regelmäßig prüfen, weil sie Gas verlieren können, und dann stehst Du da ohne Gas.

18. Holz- bzw. Hobokocher

Ein Hobokocher brennt mit dem, was im Garten und im Park herumliegt: Zweige, Zapfen, trockenes Holz. Wenn die Kartuschen leer sind, kochst Du damit einfach weiter. Er ist klein, leicht, und draußen macht er sogar richtig Spaß.

19. Feuerzeug

Ohne Flamme kein Kocher, keine Kerze, kein warmes Essen. Ein Feuerzeug ist banal, bis keins da ist. Kauf gleich ein Mehrfachpack und verteil sie: Küche, Notfallkiste, Jackentasche.

20. Sturmstreichhölzer

Normale Streichhölzer geben bei Wind und Feuchtigkeit schnell auf. Sturmstreichhölzer brennen weiter, auch wenn es zieht und nieselt. In einer wasserdichten Dose gelagert, warten sie geduldig auf ihren Einsatz. Aber auch normale Streichhölzer reichen erstmal.

21. Feuerstahl

Der Feuerstahl ist das Feuerzeug für Pessimisten: kein Gas, das ausgeht, kein Kopf, der abbricht, und nass macht ihm gar nichts. Mit etwas Übung hast Du nach ein paar Funken eine Flamme. Probier ihn vorher einmal mit den Kindern aus, das ist ein schönes Wochenendprojekt.

22. Papiergeschirr

Spülen kostet Wasser, und Wasser ist im Blackout kostbar. Mit Papptellern und Pappbechern fällt der Abwasch einfach aus. Schön ist das nicht, aber für ein paar Tage Ausnahmezustand genau richtig. Dreckiges Geschirr ist das Letzte, womit man sich bei einem Blackout beschäftigen möchte.

23. Alufolie

Alufolie kann in der Notküche fast alles: Deckel-Ersatz, Windschutz für den Kocher, Grillschale, Warmhalter für die zweite Portion. Sie wiegt nichts und braucht keinen Platz. Eine Rolle gehört fest in die Notfallkiste.

24. Manueller Dosenöffner

Fünfzig Dosen im Keller und der elektrische Öffner hängt am toten Stromnetz: Das wäre bitter. Ein einfacher Handöffner löst das Problem für kleines Geld. Leg ihn direkt zu den Konserven, dann musst Du ihn nie suchen. Ehrlich, wer hat sowas nicht zuhause?

25. Konserven

Konserven sind fertige Mahlzeiten ohne Kühlschrank: Eintöpfe, Ravioli, Fisch, Bohnen. Zur Not kannst Du sie sogar kalt essen, erwärmt schmecken sie natürlich besser. Kauf nur, was Ihr auch sonst mögt, und esst den Vorrat im Alltag regelmäßig durch, bevor er abläuft. Und ganz viele Fischkonserven – Omega-3!

26. Eingelegtes Gemüse

Gurken, Paprika, Rote Bete, Sauerkraut: Eingelegtes hält ohne Kühlung und bringt Vitamine auf den Teller, wenn der Kühlschrank leer taut. Es rettet auch die x-te Konservenmahlzeit vor der Langeweile. Und es schmeckt nach etwas, das in Krisentagen selten ist: nach normal.

27. Trockennahrung

Nudeln, Reis, Haferflocken und Linsen halten Jahre und machen satt. Mit Wasser und Kocher wird daraus eine echte Mahlzeit statt einer Notlösung. Rechne den Vorrat lieber für zwei Wochen als für zwei Tage, teurer wird es dadurch kaum.

28. Thermoskanne

Einmal Wasser kochen und den Rest des Tages heißen Tee oder Kaffee haben: Die Thermoskanne spart Dir Gas und Arbeit. Auch Suppe bleibt darin stundenlang warm. Je weniger Du kochen musst, desto länger reichen Deine Kartuschen. Und wenn nur in Deinem Stadtteil das Licht ausgegangen ist, kannst Du immer in einem Café oder bei Freunden heißes Wasser oder Kaffee holen.

Hygiene im Fall eines Blackouts

Das unangenehmste Kapitel, ich weiß. Aber ohne Wasserdruck spült kein Klo, und spätestens am zweiten Tag ist Hygiene das Thema Nummer eins im Haus.

29. Campingtoilette

Eine Campingtoilette funktioniert komplett ohne Wasseranschluss, so wie im Wohnmobil. Für Familien ist sie die bequemste Lösung, wenn die Spülung streikt. Stell sie ins Bad, und der Alltag bleibt halbwegs normal.

30. Trockentoilette

Die Trockentoilette braucht weder Wasser noch Chemie, Einstreu übernimmt den Job. Sie ist einfacher und geruchsärmer, als die meisten denken. Wer sie einmal beim Camping benutzt hat, hat vor dem Thema keine Angst mehr.

31. Toilettenbeutel mit Geliermittel

Die Beutel spannst Du in Deine ganz normale Klobrille, das Gel bindet Flüssigkeit und Geruch. Zuknoten, entsorgen, fertig. Das ist die platzsparendste Lösung, wenn Du keine extra Toilette anschaffen willst.

32. Feuchttücher

Duschen ohne Wasser geht nicht, Katzenwäsche mit Feuchttüchern schon. Mit einem Vorrat davon fühlst Du Dich auch am dritten Tag noch wie ein Mensch. Sie helfen außerdem bei klebrigen Kinderfingern und beim schnellen Händewaschen zwischendurch. Wenn man Kinder hat, weiß man, wie toll diese Helfer sind.

33. Toilettenpapier-Vorrat

Wir erinnern uns alle an 2020, oder? Toilettenpapier ist das Erste, was aus den Regalen verschwindet, sobald die Leute nervös werden. Ein paar Packungen extra kosten Dich nur eine Ecke im Keller und ersparen Dir die Jagd. Ich weiß noch, dass in Spanien in den ersten Covid-Wochen, als wir für Monate zuhause eingeschlossen wurden, gerade das Toilettenpapier knapp war.

34. Handdesinfektion

Wenn warmes Wasser und Seife knapp sind, übernimmt das Desinfektionsgel. Gerade vor dem Essenmachen und nach dem Klo zählt das doppelt. Krank werden ist genau dann am schlechtesten, wenn keine Praxis erreichbar ist.

Gesundheit, Sicherheit, Wärme im Fall eines landesweiten Stromausfalls

Beim Blackout passieren mehr kleine Unfälle als sonst: Kerzen, dunkle Treppen, improvisiertes Kochen. Und Hilfe ist schwerer zu erreichen als an normalen Tagen.

35. Medizinkoffer

Ein gut bestückter Erste-Hilfe-Koffer gehört sowieso in jede Wohnung, im Blackout wird er zur kleinen Hausapotheke. Pflaster, Verbände, Schmerzmittel, Fieberthermometer, dazu Deine persönlichen Medikamente für mindestens eine Woche. Eine Apotheke ohne Strom kann oft weder kühlen noch kassieren. Ibuprofen, Aspirin, Paracetamol für Erwachsene und Kinder sollten auch vorhanden sein.

36. Rettungsdecke

Die goldsilberne Folie wiegt nichts und hält erstaunlich warm, weil sie die Körperwärme zurückwirft. Bei einem Unfall kann sie Leben retten, in einer kalten Nacht rettet sie den Schlaf. Pack gleich mehrere ein, einzeln verpackt passen sie in jede Jackentasche.

37. FFP2-Masken

Masken hast Du wahrscheinlich noch da, und das ist gut so. Bei Rauch, Staub oder wenn jemand in der Familie krank wird, sind sie sofort wieder wertvoll. Trocken gelagert halten sie sich lange. Ich habe meine noch aus Covid-Zeiten… Kann man die noch nutzen?

38. CO-Melder mit Batterie

Wenn drinnen mit Gas gekocht oder geheizt wird, ist Kohlenmonoxid die größte unsichtbare Gefahr: Das Gas riecht nach nichts, und man merkt nichts, bis es zu spät ist. Ein batteriebetriebener CO-Melder schlägt rechtzeitig Alarm. Ich finde, das ist der wichtigste Punkt der ganzen Liste, gerade weil ihn fast niemand auf dem Zettel hat.

39. Löschdecke

Mehr Kerzen und mehr improvisiertes Kochen heißt auch: mehr Brandrisiko. Eine Löschdecke erstickt einen beginnenden Brand in Sekunden, ganz ohne Wasser und ohne Sauerei. Sie hängt am besten griffbereit in der Küche.

40. Schlafsack

Ohne Strom fällt in den meisten Wohnungen auch die Heizung aus, und nachts wird das richtig ungemütlich. Ein guter Schlafsack hält Dich warm, egal wie kalt das Schlafzimmer wird. Für jedes Familienmitglied einer, dann bleibt die Nacht erholsam statt zäh.

41. Wolldecke

Wolle wärmt sogar dann noch, wenn sie klamm ist, das schafft kaum ein Kunststoff. Tagsüber liegt die Decke auf dem Sofa, abends über den Schultern beim Kartenspiel. Eine dicke Wolldecke pro Person, und der Blackout verliert die halbe Härte.

42. Arbeitshandschuhe

Glasscherben wegräumen, Holz schleppen, am Generator hantieren: Im Ausnahmezustand arbeiten Deine Hände mehr als sonst. Feste Handschuhe verhindern genau die Schnittwunden, für die gerade kein Arzt greifbar ist. Ein Paar pro Erwachsenem, am besten direkt bei der Notfallkiste.

Werkzeug und Organisation beim Blackout sind wichtig

Kein Internet und kein Fernseher: Die Stille im Handy ist für viele das Beunruhigendste am ganzen Blackout.

43. Radio

Ein Batterie- oder Kurbelradio ist im Blackout Deine verlässlichste Nachrichtenquelle, denn der Rundfunk sendet auch dann weiter. Du erfährst, was passiert ist und wann der Strom wiederkommen soll. Genau diese Information macht den Unterschied zwischen ruhigem Abwarten und Panik.

44. Offline-Karten

Lade Dir die Karten Deiner Region aufs Handy, solange das Internet noch da ist, also am besten heute. Ohne Netz navigierst Du damit trotzdem: zur Tankstelle, zur Apotheke, zu den Schwiegereltern. Das kostet nichts und ist in zehn Minuten erledigt. Oder kauf Dir Karten auf Papier.

45. Dokumentenmappe

Ausweise, Pässe, Versicherungen, Impfpässe, die wichtigsten Verträge: Alles kommt in eine Mappe an einen festen Platz. Musst Du das Haus schnell verlassen, ist es ein einziger Griff. Kopien der wichtigsten Papiere gehören zusätzlich hinein.

46. Feuerfeste Geldkassette

Beim Blackout sind Kartenterminals und Geldautomaten tot, es zählt nur Bargeld, am besten in kleinen Scheinen. Eine feuerfeste Kassette schützt das Geld und die wichtigsten Dokumente gleich mit. Denk dran: Wechselgeld hat im Laden dann auch niemand.

47. PMR-Funkgeräte

Wenn das Handynetz weg ist, sind einfache Funkgeräte der Draht zur Familie: Einer geht zum Supermarkt, einer bleibt bei den Kindern, und Ihr hört Euch trotzdem. Sie funktionieren ohne jede Infrastruktur. Auch für die Absprache mit den Nachbarn im Haus sind sie Gold wert. Ich habe meiner Tochter zum 9. Geburtstag zwei Walkie-Talkies geschenkt und die war glücklich! Reichweite 3 km, und was nach einem Spiel aussieht, kann trotzdem sehr hilfreich sein. Die Batterie reicht über eine Woche!

48. Trillerpfeife

Mit einer Trillerpfeife machst Du auf Dich aufmerksam, wenn Rufen nicht mehr reicht: im dunklen Treppenhaus, im Keller, draußen. Sie kostet fast nichts und hängt am Schlüsselbund. Für Kinder besonders sinnvoll, denn pfeifen können sie viel länger als laut rufen. Den Trick kenne ich von meinen ukrainischen Freunden – die schlafen mit einer Pfeife um den Hals, falls eine Rakete einschlägt und man nach denen suchen muss.

49. Multitool

Zange, Messer, Schraubendreher und Dosenöffner in einem Werkzeug, das in die Hosentasche passt. Blackout heißt improvisieren, und beim Improvisieren hast Du ständig einen Einsatz dafür. Ein gutes Multitool begleitet Dich danach noch Jahrzehnte.

Kinder

Der Punkt, den fast jede Checkliste vergisst. Dabei entscheidet er über die Stimmung im ganzen Haus.

50. Spiele

Kein Tablet, kein Fernseher: Für Kinder ist der Blackout erst aufregend und dann sehr, sehr lang. Karten, Würfel und ein gutes Brettspiel füllen die Stunden und halten die Köpfe weg vom Ausnahmezustand. Aus unserer Erfahrung werden daraus die Abende, an die sich hinterher alle gern erinnern.

Das ist keine Panikmacherei, Du sollst Dir nicht alles zulegen. Aber wenn Du wie ich denkst: lieber vorbereitet sein und nicht nutzen müssen als unvorbereitet ohne wichtige Werkzeuge und Utensilien stehen, dann willkommen im Club. Du kannst Dir die Checkliste runterladen, auf den Kühlschrank hängen und Woche für Woche Deinen Vorrat aufstocken.

Checkliste zum Runterladen (PDF)

Deine Mara


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